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Ginkakuji-Tempel

Eri Uenaka


Ginkakuji-Tempel

                                                

 

 

Der Ginkakuji-Tempel heißt  offiziell „Jishōji“.  Im Jahre 1994 wurde er als Weltkulturerbe anerkannt. Der achte Shogun der Muromachi-Ära, Ashikaga Yoshimasa, ließ den Tempel im Jahre 1482 als seine Bergvilla bauen.  Nach seinem Tod wurde die Villa ein Tempel der Zen-Sekte.

Der Ginkakuji-Tempel bekam seinen Namen als Gegenstück zum berühmten Kinkakuji, den der dritte Shogun Ashikaga Yoshimitsu hatte bauen lassen.                                              

Yoshimasa hat auch eine Lebenshaltung der Ruhe und Stille praktiziert, man nennt sie „Higashiyama-Kultur“ oder auch „Wabi-Sabi“. Darüber hinaus hat sich Yoshimasa allgemein als Förderer von Kunst und Kunstgewerbe hervorgetan.

Im Ginkakuji-Tempel gibt es zwei Nationalschätze, die zwei Gebäude „Kannonden“ und „Tōgudō“. Der Kannonden hat zwei Stockwerke. Das Erdgeschoss heißt „Shinkūden“, das erste Stockwerk heißt im Japanischen „Chō'onkaku“. Der Tōgudō ist berühmt wegen seiner sehr alten Bauart, man nennt sie „Schoinzukuri“. Diese Bauart wird auch heute noch bei Häusern in japanischem Stil angewandt.

 Und es gibt einen großartigen Garten, der von dem berühmten Gartenbaukünstler Zen-Ami angelegt worden ist.

 

              

Kannonden und Umgebung

 

Im Garten des Ginkakuji gibt es eine gestaltete Sandfläche mit dem Namen "Gin-sha-dan“ (Silber-Sand-Welle). Das Muster auf der Sandfläche stellt Wellen auf dem Meer dar. Daneben steht ein kleiner Berg aus Sand in der Form des Fujisan (Fujiyama). Die Gestalt der beiden Sandgebilde stammt aus dem Ende der Edo-Ära. Sie werden regelmäßig gepflegt.                      

                                                                                                                             

Ginshadan

Kōgetsudai

 

An der Straße zum Tempel gibt es viele Geschäfte. Man kann dort  Reiseandenken kaufen und auch Spezialitäten essen, wie Dango (süße Klößchen) und Matcha (dicker grüner Tee, wie er bei  der Teezeremonie verwendet wird).   

          

     

 

            Philosophenweg  

        

                                                                     

         

   

Rikscha

 

                                   Eingangstor

 

 

                                   

                     
                                   

Straße zum Tempel

Spazialitäten : Dango (links) und Matcha (rechts)

 

Besuchen Sie den Ginkakuji-Tempel! Dort kann man eine sehr japanische Atmosphäre erfahren. Im Herbst gibt es sehr schöne Bäune mit herbstlich rot gefärbtem Laub. Wenn im Winter Schnee liegt, ist das Ensemble auch besonders reizvoll.

<Eintrittsgebühren>

         Erwachsene: 500 Yen

         Kinder: 300 Yen

 

Es gibt bequeme Busverbindungen. Vom JR-Bahnhof Kyoto können Sie mit dem Bus Nr. 17 und 100 direkt zum Ginkakuji-Tempel fahren.

                                                                  

 


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